Berliner Sagen - die Blanke Helle

Die Blanke Helle, Alboinplatz

      Hels Stier, Skulptur von Paul Mersman 1934



Einst war die Gegend um den Alboinplatz dicht bewaldet. In dieser Wildnis lebte ein alter Priester, der der Göttin Hel diente. Hel herrschte über diesen See. Zweimal im Jahr schickte Hel zwei Stiere an die Oberfläche, die sie dann pflügten, sodass der Priester Getreide sähen konnte. Eines Tages kam ein christlicher Mönch in diese Gegend. Der Priester hieß ihn willkommen und die beiden lebten friedlich zusammen, bis der alte Priester starb. Doch der Mönch machte keine Opfer für Hel, die darauf hin zornig wurde. Als die Stiere im nächsten Jahr erschienen, zogen sie den Mönch in den See. Lange Zeit hieß es die Blanke Helle würde alljährlich ein Opfer verschlingen... 

Mehr Berliner Sagen gibt es im
Bookrix Verlag.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kurioses Berlin - die vergessene Freilichtbühne in der Marienhöhe

Berliner - Albert Ngwa

Berliner Sagen - der Schatz auf dem Tempelhofer Feld

Berlin Hauptstadt der Rekorde